JKA-Karate Dojo Calw e.V. -Verein für traditionelles Shotokan Karate-
  weihnachtsfeier 08
 

Wir schreiben das Jahr anno 2008. Ein Häuflein, nein ein Haufen, Karateka finden sich bei der alten Heumadener Turnhalle ein. Ein besonderer Tag steht für die Mitglieder des JKA-Karate-Dojo Calw ins Haus: Die alljährliche Weihnachtsfeier steht an. Doch bevor man sich zum fröhlichen Bauchvollschlagen in der Stammheimer „Linde“ einfindet, gilt es vorher noch ein paar Kalorien abzutrainieren bzw. den Hunger durch ein Training zu vergrößern. Die Teilnahme am „all you can eat“-Buffet sollte sich selbstverständlich auch für alle lohnen. Also hieß es für 20 Mitglieder, vertreten von Weiß- bis Schwarzgurt, noch einmal 1 ½ Stunden auf die Kommandos von Hans zu schwitzen. Trainiert wurde hauptsächlich Kihon. Frisch geschwächt, und nach Stichelei eines Bayernfans, der lieber anonym bleiben möchte, machte man sich auf nach Stammheim; Ziel: „Linde“.

Erwartet und begrüßt wurde der Verein, wie es sich für Stars gehört: Sekt- bzw. Orangensaftempfang, einer gut gelaunten Kindertrainerin sowie dem Rest des Vereins, der es vorgezogen hatte, sich in der „Linde“ statt in der Halle aufzuwärmen .

 

Nach kurzer Ansprache von unserem Sensei Hans, der sich bei der Anzahl unserer Weihnachtsfeiern „unter neuer Flagge“ leicht verzählt hatte, wurde das Buffet eröffnet. Es gab alles, was das schwäbische Herz begehrt, und auch die nördliche Fischkopffraktion war nicht mit einem Teller zu sättigen. Holen wir uns die Leckereien noch einmal ins Gedächtnis: Schnitzel paniert und natur, Kroketten, Spätzle, Pommes, 6 verschiedene Soßen und ein reichhaltiges Salatbuffet.

 

Genauso vielseitig wie unser Buffet gestaltete sich auch der Unterhaltungsrahmen des Abends. Zum Verdauen gab es nach dem Essen einen Jahresrückblick mit Bildern von unserem Kassierer Jochen. Großes Kompliment an dieser Stelle von der Redaktion für die humorvoll gestaltete und unterhaltsame Präsentation.

 

Aber auch der Rest des Abends war durchweg unterhaltsam. Selbstverständlich durfte die Ehrung unserer ersten Vereinsmeister des JKA Calw nicht fehlen, das Spiel mit Bine und Hans, die anhand der Kiais die Mitglieder erraten mussten oder auch die musikalische Untermalung von Ariane und Andreas mit irischer Folklore.

 

Nur zu einem anderen Höhepunkt kann ich auch nur etwas vom Hörensagen schreiben. Mir ist zugeflüstert worden, dass während eines längeren Telefonats von mir, hoher Besuch, besser gesagt der Nikolaus vorbeikam. Kinder und Erwachsene, so wurde mir berichtet, konnten sich nach kurzer Vorführung Ihrer Karatekünste eine Belohnung vom Nikolaus abholen. Hervorheben möchte ich hier das Haarwachs für Jochen, den Verbandskasten für Sven oder den Kalender für Simi, auf dem alle Tage, an denen Training stattfindet markiert sind (Der wird aber über’s Bett gehängt, gelle? ) Vielleicht bekomme ich den Nikolaus nächstes Jahr auch zu Gesicht, wer weiß.

 

Der Abend klang aus bei netten Unterhaltungen, Bier, Cola, Whisky und Landjägerwürsten mit Senf. Die letzten, unverwüstlichen Karateka räumten auf Verlangen müdewerdenden Anhangs gegen 0:45 Uhr das Feld. Das Motto „Die Letzten werden die Ersten sein“ nahmen sich Ariane, Hans und ich besonders zu Herzen, da es am nächsten Tag bereits um 10:00 Uhr MEZ wieder Laufen ging. Durch diverse Selbstversuche, auch des Senseis, möchte ich das sonntägliche Laufen als Katerbekämpfungsmittel empfehlen

 

Ich könnte jetzt von diversen Höhepunkten des Abends berichten, doch das wäre dem Abend nicht gerecht, welcher für mich nämlich ein einziger Höhepunkt war. Ich wünsche Euch allen Frohe Weihnachten, einen Guten Rutsch und vor allem wieder viele schweißtreibende Trainingseinheiten mit vielen energiereichen Kiais 2009!

 

Für alle mit Fragen, Anregungen und Kritik: Schreibt es auf ein Blatt und verbrennt es

 

Oss. Seba