Mit über 600 Teilnehmer aus 72 Vereinen war die Deutsche Jugendmeisterschaft in Hennef (Nordrhein-Westfalen) wie erwartet der sportliche Höhepunkt in diesem Jahr. Auch das neu gegründete JKA-Karate Dojo Calw war mit 7 Athleten vertreten, die sich überwiegend in hervorragender Form präsentierten.
Steven Kaun konnte seinen Titel aus dem letzten Jahr erfolgreich verteidigen und wurde auch in diesem Jahr wieder ganz souverän Deutscher Meister. Ihm kann im Moment niemand das Wasser reichen, zu groß ist der Abstand zu den Nächstplatzierten.
Einen Riesen-Erfolg gab es auch für Helena Munz, die sich mit einem starken Auftritt die Bronze-Medaille erkämpfte. Etwas Pech hatte sie, als es im Halbfinale Unentschieden stand und der Hauptkampfrichter sich für die andere Kämpferin entschied, die dann um die Deutsche Meisterschaft kämpfen konnte und sie schlußendlich auch gewann. Normalerweise gibt es, und dies gerade im Halbfinale einer Deutschen Meisterschaft, bei Gleichstand eine Verlängerung, und da hätte Helena Munz mit ihrem starken Nervenkostüm beste Chancen gehabt ins Finale einzuziehen.
Seinen stärksten Wettkampf in diesem Jahr lieferte Robin Kaun, der erst im Kampf um den Einzug ins Finale gegen den späteren Deutschen Vize-Meister etwas unglücklich verlor. Hendric Munz war etwas zu zaghaft und konnte sein Potential nicht abrufen. Schade, da wäre mehr drin gewesen. Bei Simon Geißel hat sich der Trainingsrückstand bemerkbar gemacht, so dass es auch für ihn nichts zu gewinnen gab.
Fabian Kozikowski kam in der Vorrunde gegen den absoluten Top-Favoriten, gegen den er zwar dann verlor, aber sich hervorragend präsentierte. Wenn er in Zukunft jedesmal so kämpft, wird er auch bald wieder auf dem Treppchen stehen....
Für Hendrik Juraschek war die Deutsche Meisterschaft noch etwas zu anspruchsvoll. Er konnte aber wertvolle Erfahrungen sammeln, die ihn für die Zukunft weiter bringen werden.
Unsere "Big Boys" in Kata-Mannschaft (Robin Kaun, Simon Geißel und Hendric Munz) konnten das "Nachmittags-Tief" (dieser Wettkampf fand um 15.00 Uhr statt) nicht überwinden und boten dieses Mal eine schwache Leistung. In Normal-Form wäre auch hier das Finale drin gewesen.
Unsere Youngster in Kata-Mannschaft (Steven Kaun, Fabian Kozikowski und Hendrik Juraschek) waren sehr gut vorbereitet und platzierten sich unter ca. 40 Mannschaften im vorderen Drittel.